Mitteilungsblatt KW 15/21 vom 16.04.2021 bis 25.04.2021

Evang. Pfarramt, Kirchgasse 4/1, 75395 Ostelsheim, Tel. 42333, Fax 460598

Homepage: www.kirche-ostelsheim.de

E-Mail: pfarramtdontospamme@gowaway.kirche-ostelsheim.de

 

 

Pfarrbüro

Das Pfarramt/Pfarrbüro ist für BesucherInnen geöffnet. Es ist dabei aber unbedingt auf die nötigen Abstandsregeln und Hygienemaßnahmen (tragen von Mundschutz) zu achten. Für diese Maßnahmen bitten wir um Ihr Verständnis.

Die Mitarbeitenden im Pfarramt und das Pfarrehepaar

 

 

Sprechzeit Pfarrerin Heike Ehmer-Stolch: Bis auf weiteres nach telefonischer Absprache Sprechzeit Pfarrer Jochen Stolch: Mittwoch, 9.00 – 10.00 Uhr

Öffnungszeit Kirchenpflege Frau Röhrborn: Montag, 10.00 – 11.30 Uhr

Öffnungszeiten Sekretariat Frau Jensen: Dienstag, 10.00 – 11.30 Uhr

Öffnungszeit Sekretariat Frau Keck: Mittwoch, 9.30 – 11.00 Uhr

 

 

Wochenspruch: „Christus spricht: Ich bin der gute Hirte. Meine Schafe hören meine Stimme und ich kenne sie, und sie folgen mir; und ich gebe ihnen das ewige Leben.“ Johannes 10,11a.27-28a

 

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

auf dem Weg von Dätzingen nach Aidlingen fahren wir durch das schöne, idyllische Würmtal. Das Bächlein darf sich noch frei durch das Tal winden, rechts und links grüne Weiden. Auf einmal sehen wir eine große Schafherde. Ach, wie schön! „Mama, die haben es gut!“, sagt unsere Tochter plötzlich neben mir. Woran sie das wohl festmacht? Daran, dass so viel Weidefläche zur Verfügung steht? Daran, dass kein Weidezaun weit und breit zu sehen ist? Daran, dass die kleinen zwischen den großen unbeschwert herumtollen? Daran, dass Futter im Überfluss vorhanden zu sein scheint?

Die haben es gut! Saftige Weiden und herrlicher Sonnenschein. Aufgehoben in einer großen Herde. Geschützt und umsorgt von einem Schäfer oder einer Hirtin. Und dennoch frei und draußen in der Weite der Natur! Die haben es gut!

Die Bibel vergleicht uns Menschen sehr oft mit Schafen, mit Schafen einer Herde. Da gibt es die, die sich gut einfügen und die, die auch mal verloren gehen. Da gibt es Schafe, die ihren Hirten kennen und ihm folgen und es gibt Schafe, die in die Irre gehen. Schafe, die von einem „Mietling“ mehr schlecht als recht beaufsichtigt werden und Schafe, die es von ihrem guten Hirten zum frischen Wasser und zur grünen Aue geführt werden.

Wir haben es gut – und dass wir es gut haben, liegt an unserem Hirten. Jesus Christus selbst sagt es uns zu: Ich bin euer guter Hirte! Ihr kennt mich und ihr folgt mir, ihr habt es gut bei mir. Wir gehen in dieser Herde nicht verloren – und wenn es doch einmal vorkommt, dann sucht dieser Hirte uns, bis er uns gefunden hat. Und dann gibt es keine Vorhaltungen, sondern wir werden nach Hause getragen.

Wir haben es gut bei diesem Hirten! Das bedenken und feiern wir am kommenden Sonntag, der den schönen Namen trägt: Hirten-Sonntag oder auch Misericordias Domini (Barmherzigkeit Gottes). Vielleicht mögen Sie aus Anlass dieses Sonntags das alte Lied nachlesen, das ich von meiner Großmutter als Kind schon gelernt habe: „Weil ich Jesu Schäflein bin freu ich mich nur immerhin, über meinen guten Hirten, der mich wohl weiß zu bewirten, der mich liebet, der mich kennt und bei meinem Namen nennt. Unter seinem sanften Stab, geh ich ein und aus und hab alle Tage frische Weide, dass ich keinen Hunger leide. Und so oft ich durstig bin, führt er mich zum Brunnquell hin. Sollt ich denn nicht fröhlich sein, ich beglücktes Schäfelein? Denn nach diesen schönen Tagen werd ich endlich heimgetragen, in des Hirten Arm und Schoß. Amen, ja mein Glück ist groß! Amen.“ (Der Text stammt übrigens aus der Mitte des 18. Jahrhunderts und wurde von Henriette Louise von Hayn, einer Dichterin des Herrnhuter Pietismus, für eine Freundin zum Geburtstag verfasst.)

Herzliche Grüße, Ihre Pfarrerin Heike Ehmer-Stolch   

 

 

Liebe Gemeindeglieder,

 

nachdem in den vergangenen Monaten der Fokus meiner Ausbildung zur Pfarrerin vor allem auf dem Religionsunterricht lag, werden Sie mich nun häufiger in der Kirchengemeinde und überhaupt in Ostelsheim antreffen. Das betrifft vor allem die Gemeindeglieder, die nordwestlich der Ecke Calwer Straße/Bahnhofstraße leben. Für diesen Bezirk bin ich nun mit zuständig und werde auch zu Geburtstagsbesuchen vorbeikommen (mit Vorankündigung und unter Beachtung der Corona-Vorsichtsmaßnahmen).

Sollten Sie Fragen haben, können Sie mich telefonisch (unter 07033/6949881) oder per E-Mail (johanna.guentter@elkw.de) kontaktieren.

Ich freue mich auf alle Begegnungen mit Ihnen.

Ihre Vikarin Johanna Güntter

 

 

 

 

 

Wenn Sie aus aktuellen Gründen nicht in den Gottesdienst gehen, aber dennoch die Opferzwecke unterstützen möchten, können Sie gerne unter Angabe des Spendenzwecks Ihr Opfer auf das Wenn Sie aus aktuellen Gründen nicht in den Gottesdienst gehen, aber dennoch die Opferzwecke unterstützen möchten, können Sie gerne unter Angabe des Spendenzwecks Ihr Opfer auf das Konto unserer Kirchengemeinde überweisen (Vereinigte Volksbank AG, Konto-Nr. DE62 6039 0000 0465 3300 02). Schon an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön.

 

 

Herzlichen Dank sagen wir für die Opfer vom 01.04.2021 für unsere eigene Gemeinde in Höhe von 171,50 Euro, vom 02.04.2021 für Hoffnung für Osteuropa in Höhe von 312,50 Euro, vom 03.04.2021 (Osternacht 20.00 Uhr) für die Konfirmandenarbeit in Höhe von 27,70 Euro, vom 03.04.2021 (Osternacht 22.00 Uhr) für unsere eigene Gemeinde in Höhe von 48,-- Euro, vom 04.04.2021 (Auferstehungsfeier Friedhof) für die eva-Stuttgart in Höhe von 21,20 Euro, vom 04.04.2021 (Heiliges Osterfest Gottesdienst) für die eva-Stuttgart in Höhe von 126,-- Euro um vom 11.04.2021 für besondere gesamtkirchliche Aufgaben in Höhe von 174,-- Euro.

 

 

Das Opfer am kommenden Sonntag erbitten wir für das HOPE-Projekt Indien.

 

Gottesdienstopfer

Wenn Sie aus aktuellen Gründen nicht in den Gottesdienst gehen, aber dennoch die Opferzwecke unterstützen möchten, können Sie gerne unter Angabe des Spendenzwecks einen Betrag auf das Konto unserer Kirchenpflege überweisen (Bankverbindung siehe unter Kontakt). Gerne dürfen Sie Ihre Spende auch in ein Kuvert einlegen, auf welchem Sie bitte den Spendenzweck vermerken, und in den Briefkasten am Pfarramt einwerfen. Unsere Kirchenpflegerin wird die Spendeneingänge gesammelt weitergeben.

Im Namen der Notleidenden und denjenigen, welche ihre Spende in unserer eigenen Gemeinde zu gutem Zwecke verwenden, sagen wir herzlichen Dank für alles, was Sie geben!

Tagesmütter / Tagesväter

Sie sind als Eltern auf der Suche nach einer guten Betreuung für Ihr Kind?

Dann könnten Tagesmütter / Tagesväter genau das Richtige für Sie sein. Sie bieten eine familiäre, individuelle und flexible Betreuung  zumeist im Haushalt der Tagespflegeperson an. Diese Form der Kinderbetreuung (Kindertagespflege) ist gesetzlich der Betreuung von Kindern in Einrichtungen gleichgestellt und auch von den Kosten her vergleichbar.

Nähere Infos und weitere Tagesmütter / Tagesväter finden Sie auf der Homepage der Diakonie.

Außerdem sind Sie bei uns richtig, wenn Sie selbst Interesse haben, Tagesmutter / Tagesvater zu werden. Bei Fragen dürfen Sie sich gerne melden bei:

Evangelischer Tageselternverein im Landkreis Calw
Marion Sailer-Spies

Telefon 07452/ 8410-70
m.sailer-spiesdontospamme@gowaway.diakonie-nsw.de

Tagesmutter in Ostelsheim für die Region Calw ist

Klaudija Jungfer
75395 Ostelsheim
Telefon: 07033 466037
klaudija.jungferdontospamme@gowaway.web.de
https://tagesmutter-ostelsheim.jimdofree.com

Pressemitteilung der beiden Landeskirchen vom 3. Juni 2020

„Einmalige Chance“ - Aufruf zu nachhaltigen Entscheidungen in Politik und Wirtschaft

Stuttgart/Karlsruhe. In einem offenen Brief an die Abgeordneten in Land, Bund und EU haben die Umweltbeauftragten sowie die Beauftragten des kirchlichen Entwicklungsdienstes der Evangelischen Landeskirchen in Württemberg und in Baden dazu aufgerufen, „den Schutz des Lebens, der Umwelt sowie Gerechtigkeit, Frieden und Menschenrechte weltweit und für zukünftige Generationen als ethische Maßstäbe“ zugrunde zu legen – besonders in Zeiten der Bewältigung der Corona-Pandemie. Die Corona-Krise müsse Anlass für einen wirklichen Neubeginn für ein gutes Leben in einer zukunftsfähigen Welt sein.

„Menschen haben eine Bereitschaft zur Verhaltensänderung in bisher ungekanntem Ausmaß gezeigt. Das eröffnet die einmalige Chance, unsere Wirtschaft und Gesellschaft auf einen Lebensstil innerhalb der planetarischen Grenzen auszurichten“, so der Aufruf. Konkret fordern die beiden Kirchen, die bereits beschlossenen Schritte zu Klimaschutz, Nachhaltigkeit und globaler Verantwortung fortzuführen, umzusetzen und zu verstärken. Die Landtagsabgeordneten sollten sich unter anderem für eine Landwirtschaftspolitik einsetzen, die „zur Nachhaltigkeit in Produktion, Handel und Konsum führt“ und Konjunkturprogramme an den Notwendigkeiten von Umwelt- und Klimaschutz, Menschen- und Arbeitsrechten ausrichten.

Die Umweltbeauftragten und die Beauftragten für den kirchlichen Entwicklungsdienst beider Kirchen appellieren auch an die Landtagsabgeordneten, globale Verantwortung zu übernehmen. „Wir bitten Sie, bei allen Maßnahmen, die jetzt zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen der Covid-19-Krise ergriffen werden, unsere Partner im globalen Süden nicht zu vergessen und Gelder bereit zu stellen, mit denen diese Länder in die Lage versetzt werden, ihre Gesundheitssysteme zu stärken.“

In einem Empfehlungsschreiben an Ministerpräsident Winfried Kretschmann haben die beiden Landesbischöfe Dr. h. c. Frank Otfried July und Professor Jochen Cornelius-Bundschuh sowie Synodalpräsidentin Sabine Foth und Synodalpräsident Axel Wermke den Aufruf zur nachhaltigen Entscheidung in Politik und Wirtschaft unterstützt. Sie erinnern an die Bewahrung der Schöpfung als einen „zentralen Auftrag des christlichen Glaubens“ – daran, dass Menschen von Gott her Mitverantwortung haben für alles, was lebt. „Wir bestärken Sie, den eingeschlagenen Weg des Klimaschutzes engagiert fortzusetzen, an den beschlossenen Schritten zum Klimaschutz festzuhalten und die einschlägigen Initiativen zur Nachhaltigkeit beharrlich fortzuführen“, so die Kirchenführung beider Landeskirchen.

Das Papier „Corona-Krise überwinden – Aufruf an die baden-württembergischen Abgeordneten im Land, im Bund und in der EU zu nachhaltigen Entscheidungen in Politik und Wirtschaft“ können Sie hier nachlesen.

Filmreihe „Nachhaltig gut leben“

Die Filmreihe wurde von der Evangelischen Erwachsenenbildung nördlicher Schwarzwald als ein besonderes Zeichen unserer digitalen Möglichkeiten als Kirche in der Corona-Krisenzeit produziert und wird in vier Teilen ausgestrahlt – auch, um auf ein Thema hinzuweisen, das gerade in diesen Zeiten nichts von seiner Aktualität verloren hat: „Die Erde ist des HERRN und was drinnen ist“ – Nachhaltigkeit.

Teil 1: Einführung und Nachhaltigkeit konkret in Ostelsheim

Teil 2: Mit Pfarrer Klaus-Peter Lüdke vom Umweltteam des Kirchenbezirks Calw-Nagold

Teil 3: Der Wald in der Krise? mit dem Förster Andreas Karcher

Teil 4: Geschichte der Nachhaltigkeit und eine christliche Perspektive

Seite der Erwachsenenbildung - Nachhaltigkeitsclips

YouTube-Kanal der Erwachsenenbildung