Trauergottesdienste

Jemand ist in Ihrem Familien- oder Freundeskreis gestorben? Vielleicht ist Ihnen die Verantwortung für die Bestattung zugefallen?

Sie müssen nun innerhalb von wenigen Stunden oder Tagen Entscheidungen treffen, auf welche Sie wenig vorbereitet sind. Melden Sie sich bitte im Pfarramt. Die Pfarrerin bzw. der Pfarrer sind in der Regel vom zuständigen Bestattungsinstitut über den Todesfall schon informiert.

Pfarrerin Heike Ehmer-Stolch oder Pfarrer Stolch werden mit Ihnen einen Termin für ein Gespräch ausmachen. An diesem Gespräch können auch andere Familienangehörige oder Freunde teilnehmen, die sich betroffen fühlen. Pfarrerin Heike Ehmer-Stolch oder Pfarrer Stolch nehmen sich Zeit für Sie, um alle Ihre persönlichen Fragen zu besprechen. In diesem Gespräch werden auch alle Details der Bestattung angedacht oder besondere Wünsche oder Vorschläge mit einbezogen.

Der Tauf-, Konfirmationsspruch oder Trauspruch der verstorbenen Person wird möglicherweise der Traueransprache zugrunde gelegt. Oder ein Liedvers bzw. ein Gebet werden im Gottesdienstablauf integriert, die für den Verstorbenen oder die Verstorbene von Bedeutung waren. Die Frage der musikalischen Begleitung o. ä. wird ebenfalls geklärt.

Einige Zeit nach der Bestattung wird Sie – wenn Sie dies wünschen - die Pfarrerin oder der Pfarrer wieder besuchen. Sie werden evtl. miteinander weitere Gespräche vereinbaren, oder Sie werden eingeladen zu besonderen Trauergottesdiensten in unserer Gemeinde (z. B. am Ewigkeits- oder Totensonntag, an dem der Verstorbenen im zurückliegenden Kirchenjahr gedacht wird). Gerne gibt das Pfarramt auch Informationen weiter über Gruppen, in denen gemeinsame oder therapeutische Trauerarbeit geschieht.

Es ist gut, wenn Sie nicht allein bleiben mit Ihrem Schmerz und mit Ihrer Trauer. Lassen Sie es Ihre Pfarrerin oder Ihren Pfarrer wissen, wenn Sie weitere Gespräche wünschen.

Weitere umfangreiche Informationen erhalten Sie unter www.trauernetz.de.