Mitteilungsblatt KW 12/17 vom 24.03.2017 bis 02.04.2017

 

 

 

Evang. Pfarramt, Kirchgasse 4/1, 75395 Ostelsheim, Tel. 42333, Fax 460598

Homepage: www.kirche-ostelsheim.de

E-Mail: pfarramtdontospamme@gowaway.kirche-ostelsheim.de

 

Sprechzeit: Pfarrerin Heike Ehmer-Stolch, Dienstag, 10.00 - 11.00 Uhr

Sprechzeit: Pfarrer Jochen Stolch, Mittwoch, 9.00 - 10.00 Uhr

Öffnungszeit Kirchenpflege: Montag, 10.00 - 11.30 Uhr

Öffnungszeit Pfarrsekretariat: Donnerstag, 10.00 - 11.30 Uhr

 

Wochenspruch: „Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht.“ Johannes 12, 24

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

heute – da ich diese Zeilen schreibe – wäre er 332 Jahre alt geworden. Denn am 21. März 1685 ist er in Eisenach geboren. Sie wissen schon, wen ich meine? Ja, es ist Johann Sebastian Bach. Er entstammte einer in Thüringen weit verzweigten Musikerfamilie. Mit 10 Jahren schon wurde er Waise und wuchs bei seinem älteren Bruder auf. Dort erhält er auch seine erste musikalische Ausbildung. Sein Werdegang führt ihn weiter nach Lüneburg, dann als Organist nach Arnstadt und Mühlhausen. 1707 heiratet er seine Cousine Maria Barbara Bach. Ein Jahr später wird er in Weimar angestellt, zuerst als Organist und Kammermusiker, dann als Konzertmeister am fürstlichen Hof. Er bekommt den Auftrag, monatlich eine gottesdienstliche Kantate zu schreiben. Als er 1717 nicht zum Hofkapellmeister berufen wird, wechselt er an den Fürstenhof nach Köthen. Nun komponiert er auch Tafel- und Unterhaltungsmusik, es entstehen die Brandenburgischen Konzerte oder das Wohltemperierte Klavier. Nach dem plötzlichen Tod seiner ersten Frau heiratet er die Sängerin Anna Magdalena Wilcke. 1723 wird er Thomaskantor und Musikdirektor in Leipzig und stellt sich dort mit der Johannespassion vor. Fast wöchentlich kommen neue Kantaten dazu, insgesamt fünf Jahre lang! Die Aufführungsmöglichkeiten sind häufig bescheiden, worüber Bach nicht selten frustriert ist. Doch gerade in diesen Zeiten entstehen unübertreffliche Meisterwerke: die Matthäus-Passion, die H-Moll-Messe, das Weihnachtsoratorium oder die Goldberg-Variationen.

Das kompositorische Schaffen Bachs ist fast unüberschaubar: 1.121 Titel umfasst sein Werkverzeichnis. man hat ausgerechnet, dass er täglich mehr als 20 Partiturseiten geschrieben haben muss! Dabei sah er selbst keinen Unterschied zwischen geistlicher und weltlicher Musik: „Aller Music Finis und End Uhrsache solle anders nicht als nur zu Gottes Ehre und Recreation des Gemüths seyn“. Deshalb setzte er auch unter alle seine Partituren die Worte „Soli Deo gloria“ – allein Gott die Ehre!

Ja, der lutherische Glaube war Bachs Fundament. Er besaß eine beachtliche theologische Bibliothek und las die Bibel intensiv und regelmäßig, wie viele Randbemerkungen in seiner Bibel zeigen. Seine Musik war auch Verkündigung!

In seinen letzten Lebensjahren machte ihm ein Augenleiden sehr zu schaffen. Operationen verschlechterten seinen Gesundheitszustand, am 28. Juli 1750 stirbt er zuletzt ganz erblindet. Kurz vor seinem Tod soll er seinem Schwiegersohn einen letzten Choral diktiert haben: „Vor deinen Thron tret ich hiermit, o Gott, und dich demütig bitt: Ach, wend dein gnädig Angesicht von mir, dem armen Sünder nicht!“

Vielleicht bietet sich ja in dieser Passionszeit für Sie die Möglichkeit, eine der Passionen Bachs noch einmal neu zu hören: von der CD oder bei einer Aufführung? Dann lassen Sie sich hineinnehmen in die Botschaft der Bibel, in die ergreifende Musik des „fünften Evangelisten“, wie Bach auch einmal genannt wurde.

Ich grüße Sie herzlich, Ihre Pfarrerin Heike Ehmer-Stolch

 

Kirchputz

Liebe Mütter und Väter der diesjährigen Konfirmanden! Ich möchte mich bei all denen von Ihnen herzlich bedanken, die am 23. März 2017 mitgeholfen haben, unsere Kirche wieder in neuem Glanze erstrahlen zu lassen. Es ist ein schönes Zeichen der Verbundenheit mit unserer Kirche, dass Sie beim „Kirchputz“ so tatkräftig mit angepackt haben. Nochmals vielen Dank dafür!

Pfarrer Jochen Stolch

 

Ich liege und schlafe ganz mit Frieden; denn allein du, HERR, hilfst mir, dass ich sicher wohne  Psalm 4, 9

Allein in Gott liegt die eigentliche Sicherheit für unser Leben und für unser tägliches Handeln. Da gibt es keinen Interpretationsspielraum. Er beschützt uns vor Gefahr und vor Unfällen. Jeder wird da schon seine eigenen Erfahrungen gemacht haben.

Aber in gewisser Weise müssen auch wir selbst unseren Teil dazu beitragen. Wackelige Stühle zum Fensterputzen oder schadhafte Elektroleitungen unter Strom – das sind Dinge, die wir eigenverantwortlich vermeiden können. Gott hat uns dazu einen gesunden Menschenverstand gegeben.

In Betrieben und Unternehmen wird mindestens einmal jährlich an diesen gesunden Menschenverstand appelliert. Von der Berufsgenossenschaft sind „Sicherheitsunterweisungen“ vorgeschrieben. Auch für unsere Kirche und unser Gemeindehaus! Daher wollen wir im Anschluss an den Gottesdienst am 26. März gegen 11 Uhr in der Kirche in einem kurzen Vortrag (ca. 20 min) Sicherheitsaspekte in unserer Kirchengemeinde vorstellen. Alle Mitglieder unserer Gemeinde sind herzlich dazu eingeladen. Es geht um Fluchtwege, Notruftelefone, Erste Hilfe, Vermeidung von Brandgefahr, Feuerlöscher, Verwendung von elektrischen Geräten und ähnlichen Alltagsgefährdungen. Die meisten Hinweise können auch für den privaten Bereich bedacht und gegebenenfalls umgesetzt werden. Daher ist es für alle auch eine gute Möglichkeit, sich über Gefahrenminimierung im eigenen Umfeld Gedanken zu machen.

 

Herzliche Einladung zur Sicherheitsunterweisung am 26. März 2017 in der Kirche in Ostelsheim, nach dem Gottesdienst gegen 11 Uhr. Anschließend Ständerling mit Kaffee und Gebäck.

Der Kirchengemeinderat

 

Konzert „Was ist deine Vision?“ mit dem Brass & Songs – Septett und Simone Rabe

Brass & Songs stellt neues Konzertprogramm vor

 

Ostelsheim: Das Brass & Songs – Ensemble hat ein neues Konzertprogramm mit dem Titel „Was ist deine Vision?“ ausgearbeitet und stellt dieses am Sonntag,  26. März um 19 Uhr in der Evangelischen Kirche in Ostelsheim, Kirchgasse, vor.Die Fragen auf die das Programm hinweist scheinen aktueller denn je zu sein. Die schwierige „Weltlage“ insgesamt, die Aussichtlosigkeit in vielen Themenbereichen und die dadurch auch hervorgerufenen Sorgen und Nöte machen betroffen und berühren die Menschen.Viele Fragen sind aktuell: Was ist deine Vision? Dein Ziel auf das du hinlebst? Werte die du erstrebst? Wer ist hier dein Modell? Wir haben die Meere überquert. Wir überwinden Galaxien. Wir haben gelernt mit Argumenten Ziele zu erreichen. Wir haben das Herz studiert und bauen Einkaufstempel. Und doch stehen wir da mit unserem hilflosen Blick und starren in ein Labyrinth. Wo werden wir finden, was wir so dringend brauchen? Wo? Die Quelle der Liebe, des Friedens, der Wahrheit und der Schönheit!Die Bläserstücke wurden von Alexander Wolpert (Bietigheim) für das Bläserseptett 7-stimmig arrangiert. Darunter auch Variationen über den Choral „We Praise Thee, O God, Our Redeemer, Creator“ im Bigband-, Salsa- und Soul-Stil. Eine wundervolle Bearbeitung von „All Beauty Speaks of Thee“ von Chris Woods und Songs von Glad, Deliverance (Ken und Paul Janz), Gospel News, usw. bieten abwechslungsreiche und vielseitige Bläsermusik. Die Sängerin Simone Rabe wird von der gospel.ag-Band begleitet und singt u.a. Lieder von Elke Reichert, Pamela Natterer und Andrea Adams-Frey).

Mitwirkende: Bläserseptett: Simon Jersak, Friedemann Laun, Sarah Schaupp (Trompete, Flügelhorn, Piccolo) Judith Eberle, Marc Rabe, Frank Rabe (Posaune, Euphonium), Friedhelm Krauß (Tuba), Simone Rabe (Gesang), Thomas Buyer (Piano), Daniel Schwenger (Percussion),

Der Eintritt ist frei, um eine Unterstützung der Arbeit des Ensembles und der gospel.ag wird gebeten.

 

Musik aus vollem Rohr!

Einladung zum Bezirksposaunentag nach Ostelsheim in die Festhalle

Unter dem Motto zur Jahreslosung „Mit Herz und Mund“ treffen sich am Sonntag, 9. April 2017 Bläserinnen und Bläser aus dem gesamten Bezirk Calw zum gemeinsamen Musizieren in einem Gottesdienst und anschließend vor der Festhalle.

Alle zwei Jahre wird in einer Kirchengemeinde des Dekanats Calw ein Bezirksposaunentag gefeiert. Etwa 60 Bläserinnen und Bläser aus den 14 Chören des Bezirks haben gemeinsam in vier Proben die Musikstücke aus dem Posaunenchor-Repertoire eingeübt spielen sie im Gottesdienst als Chormusik und zur Gemeindebegleitung.

Der Tag beginnt um 8 Uhr mit dem Morgenblasen an verschiedenen Stellen im Ort. Um 10 Uhr ist dann ein gemeinsamer Gottesdienst mit der Gemeinde und Gästen in der Festhalle in der Jahnstraße. Neben der Choralbegleitung mit neuzeitlichen Vorspielen reicht das Repertoire vom Barock und Romantik bis Jazz und Ragtime. Pfarrer Jochen Stolch hält die Predigt zur Jahreslosung „Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch!“. Nach dem Gottesdienst findet noch ein Platzblasen auf der Straße vor der Festhalle statt. Die Gemeinde ist herzlich zu diesem Festgottesdienst eingeladen.

Wer noch Zeit hat, kann gerne auch noch an dem Mittagessen teilnehmen. Unser Küchenteam hat ein schwäbisches Mittagessen mit lokalen Heckengäulinsen, Spätzle und Saiten vorbereitet. Das Handharmonika-Orchester wird am Nachmittag den Tag beschließen.

Für Kinder gibt es einen kleinen Spieleparcours mit Luftballonblasen und Fotowand sowie ein interessantes Quiz zur Posaunenchorarbeit mit Preisen.

Kommen Sie am Sonntag den 9. April nach Ostelsheim, erleben Sie Posaunenchormusik vom Feinsten und kommen sie mit den Bläsern ins Gespräch. Vielleicht bekommt der eine oder andere ja auch Lust, ein Blasinstrument (wieder?) zu lernen. Anfängergruppen mit Bläserinnen und Bläsern jeden Alters von 11 bis 99 Jahren gibt es in nahezu allen Posaunenchören des Bezirks!

 

Herzlichen Dank sagen wir für die Opfer vom 19.03.2017 für unsere eigene Gemeinde in Höhe vom 228,30 Euro und vom Musikgottesdienst mittendrin.Zeit mit Gott für das HOPE-Projekt Indien in Höhe von 89,-- Euro.

 

Das Opfer am kommenden Sonntag ist für die Studienhilfe bestimmt.