Mitteilungsblatt KW 08/17 vom 24.02.2017 bis 05.03.2017

 

 

 

 

Evang. Pfarramt, Kirchgasse 4/1, 75395 Ostelsheim, Tel. 42333, Fax 460598

Homepage: www.kirche-ostelsheim.de

E-Mail: pfarramtdontospamme@gowaway.kirche-ostelsheim.de

 

Sprechzeit: Pfarrerin Heike Ehmer-Stolch, Dienstag, 10.00 - 11.00 Uhr

Sprechzeit: Pfarrer Jochen Stolch, Mittwoch, 9.00 - 10.00 Uhr

Pfarrerehepaar Ehmer-Stolch/Stolch ist vom 27.02. bis einschl. 06.03.2017 in Urlaub.

Die Kasualvertretung während dieser Zeit regelt vom 27.02. - 02.03.2017 Pfarrer Schoch aus Althengstett, Tel. 07051/3265 und vom 03.03. - 06.03.2017 Pfarrerehepaar Kaiser-Autenrieth/Autenrieth ausCalw Stammheim, Tel. 07051/40380

Öffnungszeit Kirchenpflege: Montag, 10.00 - 11.30 Uhr

Öffnungszeit Pfarrsekretariat: Donnerstag, 10.00 - 11.30 Uhr

 

Wochenspruch: „Seht, wir gehen hinauf nach Jerusalem, und es wird alles vollendet werden, was geschrieben ist durch die Propheten von dem Menschensohn.“ Lukas 18,31

 

Friede diesem Haus!

Jesus sagt zu seinen Jüngern: „Wenn ihr in ein Haus kommt, so sagt als erstes: Friede diesem Haus!“ (Lukas 10,5;  Monatsspruch für Februar)

Liebe Leserin, lieber Leser,

anfangs des Jahres melden sich bei uns (und ja vielleicht auch bei Ihnen) immer die Sternsinger von der katholischen Kirche zum Besuch an oder sie kommen unerwartet vorbei und klingeln an der Haustüre. Wir freuen uns jedes Mal darauf. Die Kinder samt Betreuer singen ein Lied, sprechen den Segen und schreiben oben an die Eingangstür: „CMB“ und die Jahreszahl. „CMB“ steht für den lateinischen Satz: CHRISTUS MANSIONEM BENEDICAT, das heißt: Christus segnet das Haus. Aus diesen Anfangsbuchstaben sind die Namen der drei Weisen aus dem Morgenland entstanden: Caspar, Melchior, Balthasar. Immer wenn ich durch die Eingangstür gehe, sehe ich über ihr diese Inschrift und weiß: Unser Haus, in dem ich wohne und lebe, wurde gesegnet. Gottes Segen begleitet uns durch das Jahr in unserer Familie. Und ich bin überzeugt davon, dass Gottes Segen sich auswirkt. Es ist spürbar und erlebbar, wenn der Segen über der Wohnung und ihren Bewohnern ausgesprochen wurde.

Der Monatsspruch für den Monat Februar nimmt diesen Gedanken auf (oder begründet er ihn gar?) Jesus schickt seine Jünger in die Dörfer und Städte mit einem Auftrag. Sie sollen an die Haustüren gehen, die Menschen besuchen und ihnen die gute Botschaft sagen, die Jesus ihnen aufgetragen hatte. Und sie sollen, wenn ihnen geöffnet wird, als erstes das Haus und die Familie, die darin wohnt, mit dem Friedensgruß segnen. Das schafft Vertrauen, dass sie als Fremde in guter Absicht kommen.

Erleben wir das heute ähnlich?

Manche unangenehmen Erlebnisse mit ungebetenen Besuchern haben uns doch vorsichtig gemacht. Da steht ein Bettler vor der Tür oder eine ausländische Frau mit Kind, womöglich von einer Drückerkolonne, ein Verkäufer von der Blindenwerkstatt oder … Wir (ver)schließen unsere Türen oder öffnen sie erst gar nicht. Denn wir haben ja unsere Sprechanlage, den Türspion oder die Kamera, die die Tür überwacht. Zu vielen Bewohnern kommt man nur noch über eine Sprechanlage. Pfarrkollegen in Großstädten berichten, dass sie nur noch sehr schwer in viele Häuser hineinkommen, um Gemeindeglieder zu besuchen. Die Angst vor unliebsamen Besuchern ist groß. Ich bin froh, dass das bei uns auf dem Land größtenteils anders ist. Und doch passiert es auch bei uns immer wieder, dass Besucher Ärger bringen und keinen Frieden.

Und doch: Wir sind aufgefordert und beauftragt, anderen Menschen einen Friedensgruß zu überbringen: Shalom alechem (Friede sei mit euch) sagen Menschen jüdischen Glaubens, und unsere muslimischen Nachbarn grüßen mit den arabischen Worten salam aleikum (Friede mit euch).

Auch uns ist das aufgetragen! Doch tun wir dergleichen?

Und Jesu Aufforderung zum Friedensgruß hat noch einen tieferen Sinn. Denn wir sollten uns überlegen: Wann besuche ich jemanden? Wann suche ich Kontakt zu anderen? Nur wenn ich etwas von ihnen will? Wenn ich etwas brauche? Oder auch, wenn der andere mich braucht? Es ist ein großer Unterschied, ob ich Kontakt zu anderen nur dann aufnehme, wenn sie mir nützen, oder auch dann, wenn ich ihnen dienen oder einfach eine Freude machen kann. Besuchen Sie doch einfach mal wieder eine Nachbarin oder einen Nachbarn ohne Grund, einfach nur so, weil Sie den Eindruck haben, sie oder er könnte mich jetzt brauchen? Dann bringen Sie Segen und Frieden in sein Haus.

Was gibt es Schöneres?

 

Herzliche Einladung zum Weltgebetstag

am 3. März 2017 um19.00 Uhr

m evangelischen Gemeindehaus Ostelsheim

Thema: „Was ist denn fair“

aus den Philippinen.

 

„Augenblick mal! - Sieben Wochen ohne SOFORT!“

Am Sonntag, 5. März 2017 eröffnen wir die Fastenzeit und feiern Gottesdienst zum Motto der diesjährigen Fastenaktion der Evangelischen Kirche. Beginn ist um 10 Uhr in unserer Kirche.

Ich lade Sie herzlich ein, mit zu feiern. Innehalten, den Augenblick genießen, die Stille, die Gemeinschaft, das Singen. Eine Stunde am Sonntag ohne SOFORT. Welch eine Wohltat! Jeder Gottesdienst kann das sein, aber diesmal machen wir es uns auch bewusst – und können daraus neue Kraft schöpfen. Für die Fastenzeit, die noch vor uns liegt, für unser persönliches Leben, für die Situation, in der wir uns gerade befinden. Ich freue mich auf diesen Gottesdienst und wenn Sie mitfeiern!

Mit herzlichen Grüßen, Pfarrerin Heike Ehmer-Stolch

 

Vorschau:

Liebe ehrenamtlichen MitarbeiterInnen,

liebe MitarbeiterInnen,

bitte merken Sie sich den Termin für unseren nächsten Mitarbeiterabend am 19. Mai 2017 in Ihrem Kalender vor. Nähere Informationen  sowie auch die Einladung erfolgen noch.

 

Herzlichen Dank sagen wir für die Opfer vom 19.02.2017  für die Diakonie vor Ort in Höhe von 113,50 Euro und mittendrin.Zeit mit Gott Gottesdienst für unsere eigene Gemeinde in

Höhe von 111-- Euro.

 

Das Opfer am kommenden Sonntag ist für unsere eigene Gemeinde bestimmt.